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Nachhaltig oder nicht?

 

In den vorangegangenen Folgen haben Sie bereits einige Ansätze für nachhaltiges Investieren kennengelernt. Nun geht es darum zu erfahren, wie Werte die komplexe Aufgabe erschweren können, das Nachhaltigkeitsmaß eines Portfolios einzuschätzen.

 

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Ziele und Nachhaltigkeitsleitbild

 

Bevor es losgeht, ist es wichtig, die Ziele des nachhaltigen Investierens zu definieren:

  1. Reputation ist ein wesentlicher Faktor, d.h. man sollte nicht in Sektoren oder Unternehmen investieren, die dem eigenen Ruf und mittelfristig auch der Performance schaden könnten.
  2. Ein Portfolio sollte daher untersucht werden mit Blick auf die Einhaltung internationaler Standards oder den Schweregrad von Kontroversen, mit denen die Unternehmen im Portfolio konfrontiert sein könnten.

 

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Sind Nachhaltigkeitslabels nur Grünfärberei?

 

Nachhaltigkeitslabels zielen darauf ab, Anlegern im Hinblick auf die ESG-Qualität von Anlagestrategien Transparenz zu bieten. Tatsächlich gibt es Nachhaltigkeitslabels bislang nur in Europa. Neben allgemeinen ESG-Labels gibt es auch spezielle Formen von Labels, die sich auf Aspekte wie Umwelt oder Impact beziehen. Alles in Allem sind Nachhaltigkeitslabels hilfreiche Instrumente, die Anleger dabei unterstützen, Strategien zu ermitteln, die ESG-Aspekte in ihren Anlageprozessen und Portfolios wirklich berücksichtigen.

Jedem Label liegen eigene, strenge Beurteilungskriterien zugrunde. Wenn Anleger auf Nachhaltigkeitslabel schauen, sollten sie die jeweiligen Kriterien unbedingt auf die Vereinbarkeit mit ihren nicht-finanziellen Anlagezielen überprüfen.

 

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ESG-Score – ist das zweckdienlich?

 

In den vergangenen Jahren ist eine neue Branche von Anbietern von sogenanntem ‚nicht-finanziellem Research‘ entstanden. ESG-Scores ergeben sich in der Regel aus branchenspezifischen Ratingmodellen, die ein breites Spektrum von Kriterien im Bereich Umwelt, Soziales und Governance in einer Wertung zusammenfassen.  Üblicherweise erhält jedes Unternehmen eine Wertung zu jedem ESG-Kriterium, das für seine Branche als relevant erachtet wird. Insgesamt kann ein ESG-Score ein gutes Mittel sein, um einen ersten Eindruck vom Nachhaltigkeitsengagement eines Unternehmens zu erhalten. Die Methodiken und der Zugang zu relevanten Daten können jedoch einige Schwächen aufweisen – der Teufel steckt häufig im Detail. Deshalb sollte man ESG-Scores nicht blind vertrauen, um die Nachhaltigkeit eines Portfolios zu beurteilen. Zum Gesamtbild gehören auch eine qualitative Einschätzung und das Ausmaß der Nachhaltigkeitswirkung (Impact).

 

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Der Impact spielt eine zentrale Rolle

 

Neben Ratings und Scores sind die tatsächlichen positiven oder negativen Auswirkungen einer Anlage von großer Bedeutung im Hinblick auf die Nachhaltigkeit, wenn nicht sogar das entscheidendste Kriterium. Kennzahlen für die Messung der Auswirkungen konzentrieren sich in der Regel auf die eigentlichen Nachhaltigkeitserfolge eines Unternehmens, unabhängig von seinem ESG-Engagement, das nach bereits beschriebenen Methoden beurteilt wird.

Die Geschäftsgrundlage eines Unternehmens ist die entscheidende Informations- und Beurteilungsbasis für Anleger, die sie in die Lage versetzt zu entscheiden, welche Art von Tätigkeit sie finanzieren wollen, und die Auswirkungen einzuschätzen, die sie mit ihren Investments erzielen möchten.

 

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